fabian 1. juli

By diekulturgestalten

Manoman,

jetzt haben wir schon so lange nichts mehr auf dem blog veröffentlicht, daß man vermuten möchte, dieses medium sei für unsere zwecke nicht das richtige gewesen… aber langsam.

Als Gedächnis des Projektes hat es schonmal seinen Zweck erfüllt – ich habe gerade meine eigenen Gedanken und formulierten Ziele der ersten Wochen gelesen und stelle fest, daß ich nach einer interessanten Reise tatsächlich zu dem gekommen bin was mich von Beginn an bewegt und motiviert hat.

Die Suche nach einer Beschreibung für das Phänomen „Kultur“ ist nicht präziese zu einem leuchtenden Leitsatz gelangt – zum Glück! – es hat sich aber ein eigener Geschmack um den Begriff entwickelt, der sich aus verschiedenen Gesprächen und Funden von Textfragmenten zu einer „Gestalt“ herausgebildet hat.

Die Gestalt besteht aus einer Beziehungsstruktur von Natur – Kultur/Zivilisation – Alltag – Natur – Kultur/Zivilisation – … einem Kreislauf, in dem sich Impulse der einzelnen Teile in die anderen Bereiche ausbreiten, sie verändern und „Echos“ oder weitere Impulse auslösen.

Das klingt alles furchtbar verstrickt chaotisch und groß – ist es auch – bloß furchtbar ist es nicht – sondern irgendwie beruhigend, daß nicht alles so alleine für sich steht – es gibt etliche Verbindungen und Beziehungen all dieser Teile und durch die Interaktion einzelner Fragmente des Beziehungsgeflechts, der gesamten „Weltgestalt“ wenn man so will, entstehen immer wieder unterschiedlichste „Kulturgestalten“ für kurze Augenblicke oder für ein paar Augenblicke länger.

Aber noch langsamer…

In den letzten Wochen haben wir uns immer mehr auf eine Ausstellungssituation konzentriert.

Unsere Semesterprojekte laufen in der Regel eh auf diese kurzen fünf Minuten am Ende des Semesters hin, in denen dann die ganze Arbeit – die Idee, der Weg, der Zweifel, die Entscheidung, das Ergebnis und die Aussicht mündet. Wenn wir Glück haben mit unserem Präsentationstermin (nach 11uhr und nicht vor Mitte der Präsentationswoche) und ein wenig Werbung nicht vergessen haben, erfahren wir meist das Glück, unsere Ergebnisse auch noch fünf bis zehn Menschen präsentieren zu können, die nicht eh schon das ganze Semester neben uns gesessen haben.

Darum haben wir uns direkt auf die Sommeraustellung der Hochschule konzentriert und mit dieser Situation kalkuliert. Eine Ausstellungssituation, in der mit aufnahmebereiten Besuchern zu rechnen ist. Überwiegend Eltern und Freunde der Studierenden, Lehrenden und Hochschulmitarbeiter; mittelwiegend interessiertes Publikum aus der Stadt und dem näheren Umfeld; unterwiegend Sponsoren, Fachpublikum und Besucher anderer Hochschulen.

und da kommt auch schon der nächste Anruf – Transporter ausladen in unserem Ausstellungsraum – ich werde das hier bei nächster Gelegenheit weiterführen – Gruß, fabian

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